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Mumps
Mumps, umgangssprachlich auch als Ziegenpeter bekannt, ist eine Virusinfektion, die durch den Mumps-Virus ausgelöst wird.
Ein deutliches Erkennungszeichen dieser Krankheit ist die schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüse, es können aber auch andere Organe, wie die Bauchspeicheldrüse, Unterkiefer- und Unterzungenspeicheldrüse, Eierstöcke und das Zentale Nervensystem sowie bei Jungen die Hoden angegriffen werden, verbunden mit Sterilität. Selten kann es zur Meningitis, aber auch zur Enzephalitis, kommen.
Die Krankheit wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet und entsteht im Nasen-Rachen-Bereich. Sie dauert ca. eine Woche und Ansteckungsfähigkeit besteht bereits vier Tage vor Erscheinen der ersten Symptome. Mumps geht häufig mit Fieber einher, es treten Kopf- und Gliederschmerzen sowie eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse sowie der Mundschleimhaut auf.
Ein Gegenmittel existiert nicht, sinnvoll ist daher eine Impfung.
Scharlach
Scharlach wird durch Streptokokken verursacht, bei dem Fieber, eine eitrig verlaufende Angina und Halsschmerzen auftreten. Die Lymphknoten schwellen an und der Rachen nimmt eine hellrote Färbung an. Nach 4 bis 6 Tagen zeigt sich die typische Himbeerzunge und im Gesicht, der Leiste und den Achselhöhlen erscheinen kleine rote Flecken, die sich dann über den ganzen Körper ausbreiten. Die Anstreckung erfolgt zumeist über Tröpfcheninfektion, selten über Kontakt (Wundscharlach). Scharlach tritt häufig bei Drei- bis Zehnjährigen auf, bei Säuglingen fast gar nicht und ist hochgradig ansteckend, so dass ein Schul- oder Kindergartenbesuch verboten ist. Scharlach kann mehrfach auftreten.
Eine Impfung wird nicht mehr empfohlen, da der Impfstoff schlecht verträglich und die Wirksamkeit zweifelhaft ist.
Eine ärztliche Behandlung durch Antibiotika ist angezeigt, da zusätzlich eine Mittelohrentzündung oder eine Sinusitis droht und ernsthafte Schädigungen für Herz, Nieren und Gelenke nicht ausgeschlossen werden können.
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